Partnersuche lienz

durch  |  23-Oct-2015 04:22

Freilich, angesichts des jetzigen Personals in Straßburg und Brüssel und spätestens seit dem Fall Ernst Strasser hat sich dieses Argument erledigt.

Manche können den Hals nie voll kriegen, und die meisten haben im Zivilberuf nicht so viel verdient wie in der Politik.

(Journalisten finden sich übrigens ebenso am unteren Ende der Vertrauensskala.) Oder liegt es daran, dass Politiker eine in sich geschlossene Welt bilden, ein Paralleluniversum, das mit der Realität immer weniger zu tun hat?

Umfragen zu Ansehen und Vertrauen in verschiedene Berufsgruppen bringen seit Jahren das gleiche Ergebnis: Politiker liegen auf dem letzten Platz. Auch wird darüber geklagt, dass das politische Personal immer schlechter werde.

Über die Ursachen lässt sich dabei trefflich streiten: Ist die schlechte Politik der handelnden Personen daran schuld oder sind es die Medien, die sie schlecht dastehen lassen?

Welche Persönlichkeiten würden sich unter diesen Bedingungen zur Verfügung stellen?

Als Begründung für die relativ hohen Bezüge in Nationalrat und EU-Parlament hört man zumeist das Argument, diese seien notwendig, um gute Leute zu gewinnen und Bestechlichkeit vorzubeugen.

Nun könnte man bei diesem Befund verharren und weiter klagen – oder aber einmal ein Gedankenexperiment wagen: Was würde geschehen, wenn Politiker kein gut bezahlter Dauerjob, sondern ein Ehrenamt auf Zeit wäre?

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