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durch  |  11-Apr-2015 14:08

Der Oberösterreicher Reinhard Kaiser-Mühlecker ist der bekannteste der vier.

Sein Romandebüt „Der lange Gang über die Stationen“ wurde bereits in statu nascendi preisgekrönt.

Obwohl von den Juroren diesmal sechs aus Deutschland und eine aus der Schweiz kommen, sind zwei Autorinnen und zwei Autoren aus Österreich auf der Longlist, neben 14 Deutschen und zwei Schweizern. Auch die Deutschen Martin Mosebach (Büchnerpreis) und Guntram Vesper (Leipziger Buchpreis) wurden diesmal ignoriert, wie „Die Welt“ maulte, die sogleich Frankfurter „Marketingstrategien“ als triviale Ausrede anführte. Nein, denn beim Deutschen Buchpreis schien Berühmtheit bisher eher hinderlich.

Was bieten diese vier – und andere Autoren, die wegen ihrer Popularität vielleicht mehr Chancen hätten, nicht? Das Zeitgeistmagazin „Cicero“ wiederum bedauerte, dass Matthias Zschokke mit „Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin“ übersehen wurde. Es handelt sich um recht frische Namen – und recht kurze Texte, die mit 200 bis 300 Seiten beinahe Grenzfälle der großen Gattung Roman sind. Wer hätte 2015 gedacht, dass sich der deutsche Radiomoderator, Musiker, Illustrator, Essayist und Autor Frank Witzel mit dem maßlosen 817-Seiten-Monster „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ durchsetzt?

Hier ein ganz persönlicher Tipp: Nach kursorischer Betrachtung sollten, könnten es Schmidt wie Platzgumer mit ihrer Originalität zumindest auf die Shortlist schaffen.

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